Wohnberatung im Alter und bei Behinderung 
WOHNBERATUNG: Viele Verrichtungen des täglichen Lebens werden im Alter zunehmend beschwerlicher. Die "Wohnberatung im Alter und bei Behinderung im Landkreis Bibeach" bietet Betroffenen Beratung an.
Treppenstufen werden zur Belastung, die Badewanne, aus der man nicht mehr herauskommt, Türschwellen, die zu Stolperfallen werden, eine Kücheneinrichtung, die kein Arbeiten im Sitzen erlaubt und vieles andere mehr lassen den Alltag für ältere oder behinderte Personen zunehmend beschwerlicher und auch gefahrvoller werden. Wird in bestimmten Fällen sogar ein Rollstuhl für die Betroffenen notwendig, geht in der eigenen Wohnung zumeist erst einmal gar nichts mehr. Eine vollständige Versorgung durch Pflegepersonen oder sogar der Umzug in ein Heim können schnell zu einem Thema werden.
Bei entsprechenden Voraussetzungen gibt es allerdings noch andere Alternativen, die Betroffene unter solchen Umständen für sich abwägen sollten. Dazu gehört auch die Möglichkeit der Wohnraumanpassung. Das Duschen wird beispielsweise wieder möglich, wenn eine herkömmliche Badewanne durch eine bodengleiche Dusche ersetzt wird.
Die Toilette ist leichter und gefahrloser benutzbar, wenn neben dem WC ein Stützgriff montiert und der Toilettensitz erhöht wird.
Beispiel 1 Beispiel 2 Beispiel 3
Wohnberatung soll durch Umgestaltung der Wohnung ein möglichst eigenständiges Leben für ältere und behinderte Menschen in ihren eigenen vier Wänden ermöglichen oder die Pflege erleichtern. Die Maßnahmen reichen dabei von einfacher Ummöblierung über die Vermittlung von Hilfsmitteln und das Anbringen von Handgriffen und Handläufen bis hin zu größeren Umbaumaßnahmen. Es geht nicht darum, die persönliche Wohnung völlig umzukrempeln. Vielmehr sollen die vorhandenen räumlichen Gegebenheiten behutsam den Bedürfnissen der Bewohner angepasst werden.
Seit Herbst 2000 sind die Wohnberater nun im Einsatz. Bei den meisten Anfragen ging es darum, Wohnraum und Bad so umzugestalten, dass Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer auch weiterhin in ihren Wohnungen leben können. Bei Hausbesuchen wurden die Wohnungen angeschaut und mit den Betroffenen und ihren Angehörigen Vorschläge erarbeitet, wie dieses Ziel erreicht werden kann und die Maßnahmen zu finanzieren sind.
Oft mussten auch unterstützende Dienste, wie z.b. "Essen auf Rädern", Nachbarschaftshilfe, etc. vermittelt werden.
Anfragen und Informationen zur Wohnberatung bei
Caritas Biberach, Ursula Fietze
Telefon 07351/5005-123